Minute of Islands

Bild: Studio Fizbin / minute-of-islands.com

Minute of Islands: Eine Indie-Perle

Minute of Islands ist ein Puzzle-Platformer entwickelt vom Studio Fizbin und publiziert von Mixtvision. Das Spiel ist seit dem 15.06. für die Nintendo Switch, Playstation 4 sowie 5, Xbox und für Windows auf Steam erhältlich.

Wir haben das Spiel für dich getestet und können es jedem empfehlen, der auf Point & Click Puzzle steht.

Die Story von Minute of Islands

(mit leichtem Spoiler für den Anfang)

Die Heldin des Spiels heißt Mo, eine junge Mechanikerin, die zum Ritter geschlagen wurde, um ihre Welt zu retten, indem sie vier Riesen hilft, die unter der Erdkruste leben. Das Spiel ist so gestaltet, als ob eine Geschichte erzählt wird, wobei die Tastaturklicks die Erzählung wie das Rascheln der Seiten eines Buches verändern.

Die Geschichte beginnt auf einer Reihe von kleinen Inseln, die seit langem verlassen sind. Bis auf ein paar Nachzügler, die dazu bestimmt sind über das Land zu wachen, das von einem giftigen Pilz vergiftet wurde der alles Leben tötet und verzehrt. Eine dieser Nachzügler ist Mo, die kindliche Mechanikerin. Sie hat die Aufgabe, über die menschenähnlichen Kreaturen zu wachen, die unter der Erde in tiefen, mechanischen Labyrinthen leben. Diese Kreaturen lebten einst oberirdisch unter den Menschen. Sie wurden aber in den Untergrund gezwungen, um ein System zu betreiben, das die Luft reinigt, damit die Menschen atmen können. Aber diese schnell alternden Systeme gehen oft kaputt.

Mo, so heißt es in der Geschichte, ist mit ihrem Werkzeug, dem “Omni Switch”, die einzige Person, die diese Kreaturen reparieren und das dem Untergang geweihte Land retten kann. Indem sie das tut, rettet sie auch ihre Familie, die an diesem Ort geblieben ist, um Mo nicht im Stich zu lassen.

Düster und brutal

Minute of Islands sticht vor allem mit seiner grafischen Darstellung schnell heraus. Die Illustrationen erinnern stark an alte Point and Click Games wie „Monkey Island“ und so fühlt es sich eben auch an, nur in meinen Augen extrem düster und brutal.

So streift man beispielsweise auf der ersten Insel ein wenig umher und interagiert mit verschiedensten Objekten, die ein weißes Auge über sich erscheinen lassen. Hier drücken wir die F-Taste und es folgt ein kleines Dialogfenster, welches erklärt, was hier und da zu finden ist. Die Inseln sind so konzipiert, dass man dieses Spiel am besten nicht unter Einfluss von LSD spielen sollte. Hier könnten Angstzustände auftreten, worauf zu Beginn des Spiels auch hingewiesen wird. Im Ladebildschirm wird die Thematik hinter der Story erklärt, so steht hier z.B.: ” Inhaltswarnung: Minute of Islands ist ein Spiel, das von komplexen Themen, wie Traumata, Ängsten und zerstörerischem Verhalten gegenüber sich selbst und anderen handelt. Außerdem können die Bilder und die Sprache des Spiels bestimmte Menschen triggern oder beunruhigen. Mos Reise ist ihre ganz persönliche Geschichte und soll nicht als allgemeine Darstellung von Menschen verstanden werden, die derartige Probleme haben.”

Bei dieser Einleitung wurde mir etwas mulmig zumute und ich habe nicht so ganz verstanden, was mich erwarten wird. Allerdings wird man früh im Spiel auf einen von Möwen zerfleischten gestrandeten Wal treffen.

Um nicht weiter Spoilern zu müssen, gehen wir nun auf die Steuerung ein, denn diese ist in meinen Augen fatal.

Die Steuerung von Minute of Islands

Die Tastenbelegung über das Keyboard sieht wie folgt aus:

  • ESC: Pause/Unterbrechen
  • Shift: laufen (rennen ist gemeint)
  • S: Omni-Switch rausholen
  • D: Omni-Switch einstecken
  • F: interagieren/untersuchen
  • Leer: springen/klettern
  • Pfeiltasten: bewegen
  • Enter: annehmen

Wie man unschwer erkennen kann, ist die Steuerung wie früher bei „Bomberman“ 1998. Leider lassen sich die Tasten nicht um belegen. [vermutlich kann man das in einer der Config-Dateien umgehen, dies ist dennoch umständlich]

Auf dem Controller ist es hingegen wie in anderen Spielen auch. Mit der Linken Hälfte des Controllers steuert man die Bewegung und mit der rechten Hälfte die Interaktionen.

Viele Optionen zur grafischen Anpassung gibt es nicht, was aber auch nicht nötig ist, da Minute of Islands kaum Ressourcen zieht.

Fazit

Overall ist Minute of Islands ein hammermäßiger Indie-Titel für die Leute, die auf Point und Click Puzzle Games stehen!

Mehr Informationen findest du auf der Minute of Islands Webseite (englisch).

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