Outriders-Erfahrungen

Bild: Square Enix Limited / outriders.square-enix-games.com

Outriders – Die ersten 15 Stunden auf Enoch

Outriders ist seit dem 01. April 2021 für PC und Konsole erhältlich. Ich habe bisher 15 Stunden Spielzeit als Outrider auf Enoch verbracht und möchte euch hier meinen Eindruck zum Spiel vermitteln – Ohne Spoiler (abgesehen vom Prolog).

Der Prolog von Outriders

Nun, worum geht es eigentlich? Ich versuche mal das kurz zusammenzufassen. Die Menschen haben die Erde ausgebeutet. Naturkatastrophen und Kriege machen die Erde unbewohnbar.

Ein neuer, erdähnlicher Planet wurde gefunden, “Enoch”. Mittels Kolonisierungsprogramm soll der Fortbestand der Menschheit gesichert werden – Auf nach Enoch. Im kälteschlaf vergehen für die Kolonisten viele Jahrzehnte bis sie endlich auf dem Planeten der neuen Hoffnung ankommen.

Dort angekommen ist leider alles nicht so vielversprechend wie es scheint. Die Outriders haben die Aufgabe einem unbekannten Signal zu folgen. Nach dem Auftreten einer Anomalie überleben nur wenige. Die Überlebenden verfügen fortan über außergewöhnliche Kräfte.

Der Outrider wird wieder in den kälteschlaf versetzt. Viele Jahre später, als er aufwacht, ist Enoch geprägt von Krieg, Ressourcenknappheit und einer aggressiven Umwelt. Dein Weg beginnt.

Mir gefällt das Science-Fiction-Setting sehr gut. Für mich ist es dazu vollkommen logisch, dass die Menschen nichts aus ihren Fehlern lernen und sich auf einem anderen Planeten erneut bekriegen, statt zusammenzuarbeiten.

Meine Spielerfahrung

Outriders hat mich abgeholt und das liegt ausnahmsweise nicht an der Story. Die Grafik und das Science-Fiction-Setting haben mir als erstes zugesagt. Wer mich kennt, weiß, dass ich außerdem ein Faible für die Apokalypse habe, egal ob in Spielen oder Filmen.

Meine Spielzeit ist oft begrenzt, daher meide ich zeitintensive Spiele, die mich mehrere Stunden am Stück fordern. Daher ist mein persönliches Highlight die Länge der einzelnen Haupt- und Nebenquests. Outriders ist kein Spiel was ich stundenlang am Stück spielen muss, um weiterzukommen. Ich fühle mich nicht gestresst ein gewisses Level erreichen zu müssen und kann in Ruhe Gegner und Monster niederschießen.

Die Story mag ab und an etwas plump sein, ist aber insgesamt interessant und abwechslungsreich gestaltet. Die Dialoge hätten jedoch aus meiner Sicht oft etwas mehr Tiefgang gebrauchen können, um das richtige Feeling zu vermitteln.

Die Rollenspiel-Elemente und der Skill-Baum gefallen mir wieder richtig gut – es ist ein Shooter der mir ein bisschen Luft zum Gestalten lässt. Das gilt nicht nur für die Aufwertung und Anpassung der Ausrüstung, sondern auch beim wiederholten Wechsel der Skills im Skill-Baum.

Zum Schluss möchte ich noch die Weltstufen hervorheben, die mir sehr gut gefallen. Outriders passt die Schwierigkeit anhand von Weltstufen an. Das macht die Kämpfe fordernd und nicht zu einfach. Wenn dann doch einmal eine Stelle kommt, an dem es zu schwierig wird, kann man die Weltstufe einfach runterschrauben.

Fazit zu Outriders

Ich kann Outriders jedem empfehlen, der sich im Shooter-Genre wohlfühlt und das Science-Fiction-Setting mag. Die Grafik ist ansprechend und das Spiel kann durch den anpassbaren Schwierigkeitsgrad schön herausfordernd sein. Das Spiel hat im Story-Bereich nach 15 Stunden nicht die bewegendsten Geschichten und besonders viel Tiefgang, aber es macht mir persönlich richtig viel Spaß.

Hast du den Science-Fiction-Shooter auch schon angespielt – wie war dein Eindruck zu Outriders? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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