The Ascent

Bild: The Ascent / Neon Giant

The Ascent – Ein richtig schönes Cyberpunk Hack and Slay

The Ascent ist am 29. Juli erschienen und ich habe das Cyberpunk Hack and Slay direkt mal angespielt. Um ehrlich zu sein bin ich kein großer Fan der Top-Down-Ansicht. Irgendwie konnte ich mich mir der “Sicht von oben” nie so richtig anfreunden. Umso überraschender ist es also, dass ich mich dazu entschlossen habe, “The Ascent” eine Chance zu geben.

Ich stehe einfach auf Cyberpunk-Spiele, dass ist spätestens nach Cyberpunk 2077 klar. Der Trailer von The Ascent hat mich neugierig gemacht. Ob ich die Entscheidung bereut habe, erfahrt ihr jetzt!

Ich bin nur ein Mitarbeiter-Sklave in Veles

Als erste möchte ich einmal betonen, wie schön The Ascent ist. Immer wieder wünsche ich mir eine freie rundum Sicht, um die Welt genauer unter die Lupe nehmen zu können. Die vielen kleinen Details, Animationen und NPCs lassen die Welt lebendig wirken und machen mir Lust auf mehr.

Die Einleitung und die Hintergrundgeschichte haben mir sehr gut gefallen und auch die ersten Quests haben mich abgeholt. Ich spiele einen Mitarbeiter-Sklave der Ascent-Group, ich bin also quasi ein absoluter Niemand, ein letztes Glied der Kette unter dem mächtigen Konzern. Die Welt “Veles” wird von Konzernen beherrscht und diese sind sich, nun ja, nicht immer einig und kämpfen um die Macht. Nach der Ascent-Firmenpleite mache ich mich als Spieler auf den Weg, die Ursache des Konkurses von Ascent zu finden.

The Ascent ist ein Hack and Slay Game, in dem ich mit einer großen Wumme munter und fröhlich zahlreiche Gegner zerschreddern darf. Das bei den Kämpfen innerhalb der Cyberpunk-Welt einiges in die Luft fliegen kann, gefällt mir sehr gut. Elemente wie besondere Fähigkeiten, Aufwerten der Ausrüstung und die Verteilung von Skill-Punkten helfen mir, meinen Charakter auf stärkere Gegner vorzubereiten. Überall in der Welt finde ich außerdem Items, Geld und Health-Packs. Und Granaten – Granaten nicht zu vergessen. Was macht mehr Spaß als in eine Gegner-Horden eine Granate zu werfen!

Das gefällt mir richtig gut an The Ascent

  • Die Cyberpunk-Welt ist schön, detailreich und belebt
  • Spielmechaniken wie Fähigkeiten und die Möglichkeit sich hinter Deckungen zu ducken
  • Witzige Gespräche von NPCs
  • Die kleinen Videos / Sequenzen zwischen einigen Quests
  • Unterschiedliche Gegner-Typen mit Stärken und Schwächen

Probleme bei The Ascent

Es gibt auch ein paar Punkte, die man The Ascent wirklich ankreiden kann oder sogar muss. Zum einen bin ich bei jedem Start des Spiels ein wenig von der Ladezeit genervt, zum anderen gibt es noch ein paar Bugs zu beklagen.

Über die Übersetzungsfehler oder komplett fehlenden Übersetzungen, auf die ich gestoßen bin, kann ich hinwegsehen. Schwieriger wird es bei Fehlern im Spiel, die das Spielvergnügen mindern. Ich habe den Koop-Modus bisher noch nicht ausprobiert und werde wohl auch darauf verzichten. Ich wurde nun schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Multiplayer aktuell nahezu unspielbar ist. Hier lohnt es sich wohl erstmal einen Patch abzuwarten.

Die Berichte über das fehlende Balancing und zu schwere Gegner, kann ich nach fünf Stunden Spielzeit bisher noch nicht bestätigen. Auch wenn ich mal einen zweiten Anlauf für eine Aufgabe benötigt habe, kam es mir hier nicht “zu schwer” vor.

Fazit: The Ascent ist eine Empfehlung

Ich möchte mich trotzdem ganz klar für The Ascent aussprechen. Abgesehen von dem Hintergrund, dass nur ein 11-köpfiges Team hinter dem Titel steckt und das Respekt verdient, ist es einfach richtig schön. Außerdem macht es, zumindest mir, wahnsinnig viel Spaß. Es ist eines der Spieletitel, den ich vermutlich in wenigen Stunden durchgespielt haben werde.

Wer auf das Cyberpunk-Setting und dystopische Welten steht, sollte sich trauen und den Blick wagen. The Ascent ist für rund 30 Euro oder auch im Xbox Game Pass erhältlich.

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