Haptik

Bild: geralt / pixabay.com

Können wir zukünftig verstärkt mit haptischem Feedback in Videospielen rechnen?

Die Technologie der Videospiele hat seit ihren Anfängen eine bahnbrechende Veränderung vollzogen. Angefangen hat die virtuelle Welt des Entertainment mit verpixelten Balken, mit denen zwei Spieler einen Tennisball hin- und herspielen konnten. Heute ist das computergenerierte Geschehen der Realität zum Verwechseln ähnlich. Mithilfe von VR ist es sogar möglich, eine 360° Ansicht zu erzeugen, ganz so, als wäre man selbst der Spielcharakter. Was kommt als Nächstes?

Der unaufhaltsame technische Fortschritt

Man sollte fast meinen, dass die Technologie in Bezug auf Videospiele ihren Höhepunkt erreicht hat, doch der technische Fortschritt scheint niemals stillzustehen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Videospielbranche von stetiger Innovation lebt und das wissen die Spieleentwickler.

Nehmen wir die Glücksspiel-Industrie als Beispiel, wird deutlich, dass die Spiele-Provider am erfolgreichsten sind, die ihren Fokus stets auf neue Technologien und Features richten. Auch der Chefredakteur von Zamsino.com, Erik King sagt, dass die Spieleentwickler eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines guten Casinos seien. Play ‘n’ GO ist einer der populärsten Anbieter der Branche und beweist mit seinen Spielen wie Book of Dead, dass es die innovativen Funktionen und Bonusrunden sind, die ein Release in einen erfolgreichen Hit verwandeln. Hinzu kommen die sich stetig verbesserten Soundeffekte und Grafiken. Selbst die VR-Technik wurde bereits in einigen Spielautomaten verankert.

In der gesamten Videospiel-Branche wird nach VR und AR aktuell das Potenzial des haptischen Feedbacks erarbeitet. In geringem Maße wurde dies bereits bei Videogames integriert, doch ist dies voraussichtlich nur der Anfang.

Was ist die haptische Technologie und wie wird sie bei Videospielen angewendet?

Die Haptik befasst sich mit dem Tastsinn und darum, wie sich etwas anfühlt. Wenn Sinneseindrücke nun mithilfe von elektronischen Bausteinen kreiert werden, spricht man von haptischer Technologie.

Im Bereich der Videospielentwicklung geht es häufig darum, eine möglichst reale Erfahrung zu schaffen, und je mehr Sinneseindrücke involviert sind, desto besser funktioniert dies. Nachdem wir bei Videospielen bereits Rundum-Ansichten erfahren können, ist der Tastsinn eine weitere Stufe, um ein noch intensiveres Gaming-Erlebnis schaffen zu können.

Der haptischen Technologie sind die meisten von uns sicherlich bereits in irgendeiner Form begegnet. So fällt die Vibration am Smartphone, wenn ein Anruf oder eine SMS eingeht, unter die Kategorie haptisches Feedback. Bei Videospielen wird die Vibration bewusst eingesetzt, um ein Erlebnis zu verstärken. Ein Beispiel hierfür sind Rennspiele, bei denen der Controller oder das Lenkrad vibriert, wenn der Fahrer einen Crash verursacht hat.

Haptische Technologie kann noch so viel mehr

Ein vibrierender Controller ist ein nettes Extra, doch ist dies nur ein kleiner Teil dessen, was mit haptischer Technologie geschaffen werden kann. Zum einen wäre es denkbar, Vibrationseffekte an anderen Körperteilen einzusetzen. Durch ein Headset oder eine Auflage auf dem Gaming-Stuhl können Sinneseindrücke am Rücken oder Kopf aktiviert werden. Wird der Charakter beispielsweise von hinten angegriffen, könnte er dies zuallererst durch Stöße am eigenen Rücken erfahren.

Zum anderen gibt es neben der Vibration die Möglichkeit, den Spieler Temperaturunterschiede erleben zu lassen. Dies wäre durch einen Ganzkörperanzug wie der Teslasuit umsetzbar. Muss sich der Charakter also durch einen Schneesturm kämpfen, erfährt der Spieler die Eiseskälte am eigenen Leib.

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